Geschichte der Dermatologie in Deutschland, 1st Edition by Professor Dr. med. Albrecht Scholz (auth.)

By Professor Dr. med. Albrecht Scholz (auth.)

Die Dermatologie ist ein variety der Inneren Medizin und der Chirurgie. Die Verselbständigung des Fachgebietes erfolgte in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Eigene Fachgesellschaften und Zeitschriften wurden gegründet. Die Gleichsetzung der Dermato-Venerologie mit anderen Disziplinen sowie der Bau neuer Kliniken erfolgte nach dem 1. Weltkrieg. Die Neuordnung des Faches nach Kriegsende bis zur Teilung Deutschlands in zwei politische Systeme wird mit ihren Auswirkungen geschildert. Tabellen, schematische Übersichten und Abbildungen illustrieren die historischen Abläufe. Ein biographischer Anhang und eine Zusammenstellung der von deutschen Dermatologen beschriebenen Krankheiten ergänzen das Werk.

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Im Jahr 1919 überließ Theodor Veiel die Leitung seiner privaten Hautklinik seinem Sohn Fritz Veiel (1876-1942), dem dritten Vertreter der "Dynastie Veiel" (94, 136). Im Jahr 1849 bezog das Stadtkrankenhaus Dresden das zu ei- nem modernen Krankenhaus umgebaute Marcolini-Palais in der Friedrichstadt. In der Äußeren Abteilung, die von dem Chirurgen Eduard Zeis (1807-1868) g~leitet wurde, existierte seit 1866 eine Unterabteilung für syphilitische Frauen. 1874 wurde eine eigene Unterabteilung gegründet, nämlich die "Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten sowie kleine Chirurgie", die von Julius Otto Martini (1829-1909) geleitet wurde.

Es war naheliegend, daß Lassar im Zusammenhang mit der Erkrankung des Leiters der Charite-Hautklinik, Lewin, auf seine Ernennung zum Vertreter und späteren Nachfolger hoffte. Obwohl ihn die Fakultät unterstützte, lehnte der allgewaltige Friedrich Althoff seine Berufung ab. Neben seinen dermatologiebezogenen Aktivitäten zeigte Lassar ein ungewöhnliches Engagement auf sozialem Gebiet. Er förderte mit allen Mitteln das Volksbadewesen. Mit der von ihm ausgegebenen Parole "Jedem Deutschen wöchentlich ein Bad" lenkte er die Aufmerksamkeit auf den Nutzen und die soziale Bedeutung der Bäder.

Eine Erkrankung, den zeitgenössischen Schilderungen entsprechend am ehesten eine Kehlkopftuberkulose, führte dazu, daß der neu ernannte Direktor nach wenigen Monaten Dienstzeit im Jahr 1878 seinen Abschied einreichte und nach Berlin übersiedelte (453, 629). Von den wissenschaftlichen Aktivitäten Köbners muß das 1872 von ihm erstmals beschriebene und nach ihm benannte Köbner-Phänomen erwähnt werden. In der Auseinandersetzung mit dem Berliner Dermatologen Edgar Wutzdorff, der "eine hereditäre Anlage ...

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