Geschlecht und soziale Ungleichheit: Konstellationen der by Eva Cyba

By Eva Cyba

Das Buch enthält einen neuen Ansatz zur Erklärung sozialer Ungleichheiten im allgemeinen und der Frauenbenachteiligung im besonderen. Es werden die Akteure und strukturellen Bedingungen im Prozess der Benachteiligung identifiziert und die Handlungsmöglichkeiten zu dessen Veränderung aufgezeigt. Gleichzeitig wird eine informative Zusammenschau über die akuellen Ergebnisse der Frauenforschung und über den Stand der theoretischen Diskussion geboten.

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43 4. Feministische Perspektiven In klassentheoretischen Ansatzen ist der Rahmen vorgegeben, in den Frauen integriert werden sollen. Die nun diskutierten Theorien feministischer Autorinnen wollen im Gegensatz dazu nicht die "besondere" Situation der Frauen herausarbeiten, die aus der Schwierigkeit ihrer Einordnung in die Klassenstruktur resultiert. Aus ihrer Sicht k6nnen Ungleichheiten und Diskriminierungen von Frauen nicht ausschlieBlich oder vorwiegend aus dem Kapitalismus oder aus der Klassenstruktur erklart werden.

2 Klassenposition in der Berufs- und in der Konsumptionssphare Eine KompromiBiosung, die der konventionellen Theorie sehr nahe kommt, besteht in der "Zweiteilung" des Klassenphanomens und wurde im besonderen von Erikson (1984), aber in ahnlicher Weise auch von Murgatroyd (1984) und Dale/Gilbert/Arber (1985) vertreten. Demnach ist das Phanomen der Klasse erstens durch die Position der Person im Beruf, am Arbeitsplatz und am Arbeitsmarkt bestimmt. Diese Komponente der Klassenzugehorigkeit bezieht sich auf Personen, sofem sie eine berufliche Position innehaben.

Die Annalune der Homogenitat der Familie ist ebenfalls fragwtirdig, wenn die ihren Mitgliedem zuganglichen sozialen Lebenschancen und die innerhalb der Familien bestehenden Macht- und Entscheidungsprozesse genauer betrachtet werden (Wright 1986, Dex 1985, Stanworth 1984, Pahl 1983). Es ist eine ideologische Vorannahme, daB Schichtung innerhalb der Familie ausgeschlossen wird (Allen 1982). Aufgrund theoretischer Vorannahmen liillt sich aber keine grundlegende Interessenhomogenitat zwischen den Ehepartnem in allen wichtigen Lebensbereichen postulieren (Abbot/Sapsford 1987).

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